Sigrid Ebert

Sigrid Ebert

Liebe Besucher,

ich freue mich, dass Sie sich auf meiner Seite umschauen. Sie ist im Anfangsstadium und wird langsam weiter wachsen. Die Inhalte müssen von mir geschrieben, gemalt oder fotografiert werden, und das kann ich nur in meiner knapp bemessenen Freizeit tun.

Als kommunikativer Mensch, der mit Neugierde in die Welt schaut, sich für alles interessiert und Menschen in ihrer Vielfalt liebt, faszinieren mich unterschiedliche Sichtweisen und Lebenskonzepte, die ich zu den meinen in Beziehung setze um Altes zu revidieren und Neues hinzu zu gewinnen.

Im Austausch mit meiner Umgebung interessiert mich jede Form von Ausdruck und dabei bin ich immer auf der Suche nach neuen „Kommunikationsmitteln“.

Lyrik

Paramahansa Yogananda:  „… alle erdenklichen Fähigkeiten schlummern in euch, sie warten nur darauf, von euch entdeckt zu werden.“

Sprache ist das erste Mittel um in einen Austausch mit der Außenwelt zu treten. Sie ist mehr als nur zu äußern, was ich zum täglichen Leben brauche. Sprache ist ein „Baustoff“ mit dem ich neue „Welten“ entstehen lassen kann. Sie ist der „Baustoff“ u.a. für Kalauer, Witz, Ironie, Aphorismen, Zitate, Sprüche, Gedichte, Geschichten, Lieder,  Prosa, Zweideutigkeit, Doppeldeutigkeit, Sinn zwischen den Zeilen, Dispute, Diskussionen, Spaß und Freude und noch so vieles mehr.

Mit Worten zu spielen, mich im Ausdruck auszuprobieren, um Möglichkeiten von Sprache auszuloten, finde ich spannend.

Das Handwerk des Schreibens wollte ich erlernen. Dazu brauchte ich einen Profi. Dieses Glück hatte ich – Hermann W. Prignitzer arbeitete daran, mich sein Handwerk zu lehren!

Danke!

Malerei

Malen ist ein anderes Ausdrucksmittel – ein Bild sagt mehr als tausend Worte – heißt es. Eines meiner Malthemen sind „Arabische Impressionen“. Dieses Thema hat mit meinem Kernthema zu tun: Ich interessiere mich für  Menschen in ihrer Vielfalt und ihre unterschiedlichen Sichtweisen und Lebenskonzepte.

Der Ausdruck entsteht zunächst durch das Motiv. Das ist der Rahmen. Wichtige Zutaten sind Farben. Über die Farbauswahl kann ich den Ausdruck präzisieren.  Weitere Zutaten sind Perspektive und  Bildgestaltung, sie rücken bestimmte Details in den Vorder- oder Hintergrund. Alles zusammen ergibt dann ein Bild wie ein Lied, ein Gedicht, ein Roman oder auch eine Rede.

70 x 100 Acryl auf Leinwand

70 x 100 Acryl auf Leinwand „Medina am Chott el Djerid“

Mit Farbe und Pinsel zu malen reicht mir nicht, ich bin bestrebt, das Handwerk von einem Profi zu erlernen. So arbeitete ich etliche Jahre im Atelier des Künstlers Hilmar Alexander Röner, der mich sehr akribisch und mitunter unnachgiebig sein Handwerk lehrte. Danke!

Photographie

Die Photographie ist die Basis moderner Kommunikation in unserer visuell geprägten Gesellschaft. Manchmal habe ich den Eindruck, sie verdrängt das gedruckte Wort, ersetzt das Bild doch oft in vielen Bereichen einen Text.  Auch hier bewahrheitet sich das Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte“.

Die meisten Informationen aus unserer Umwelt erhalten wir über den Sinneskanal unserer Augen. Das eigentliche Bild entsteht jedoch erst, wenn unser Gehirn die visuellen Reize zu einem Bild zusammenfügt, und wir es es mit Empfindungen und Gefühlen verbinden.

Die Kamera hält jedes Detail ohne Selektion festhält. Das tun wir nicht. Viele Details gehen beim physiologischen Sehen verloren. Erst auf dem Bild sehe ich plötzlich Einzelheiten, die mir beim vorherigen Betrachten der Szene nicht bewusst waren.

Das photographierte Bild ist ein winziger Augenblick der festgehalten wird. Er ist einzigartig und unwiederbringlich vorbei, wenn ich ihn nicht auf ein Bild gebannt habe. Das photographische Abbild dieses Augenblicks fixiert ihn, und ich habe die Möglichkeit, das Fallen eines Regentropfens zu betrachten, so lange ich möchte.

Ich habe erst durch das Photographieren richtig sehen gelernt, und das besonders durch den Makromodus.

Hier werden winzige Einzelheit eines Gegenstandes, einer Oberfläche, eines Stoffes etc. so stark vergrößert, dass ich in ein fremdes Universum eintauchen kann.

„Die Fotografie als Seh-Hilfe –  Eine Excursion von Prof. Wolf Wrisch“ erläutert, was mich daran so fasziniert.

Zitat:

„Durch die Entwicklung der digitalen Aufnahmetechnik und der Gestaltung am Computer ist die Fotografie zur Motivfindung wieder deutlicher in den Interessenbereich von Künstlern gerückt. Das Foto als Gedächtnisstütze und die künstlerischen Möglichkeiten damit umzugehen, können zu neuen Sichtweisen führen.

… Im Idealfall können Techniken zweierlei. Zum einen sollten sie ein gestalterisches Potential haben, also Bilder formal reizvoller erscheinen lassen, und zum anderen sollten sie die abgebildeten Materialien, Oberflächen, Strukturen oder sogar ganze Objekte durch ihre besonderen Eigenschaften charakterisieren. Die Fotografie zeigt …  eine Situation, die – ohne Kamera vor dem Auge – vermutlich übersehen worden wäre. So aber wird ein spannender Ausschnitt, ein ungewöhnlicher Blickwinkel und der besondere Charakter (z. B. von)  … Materialoberflächen sichtbar und als Malanlass verfügbar.

… Die Fotografie kann tatsächlich weit mehr, als das Sehen ein wenig zu optimieren. Sie kann durchaus qualitativ Neues zeigen. Sie kann beispielsweise in extremen Vergrößerungen Details sichtbar machen, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind: Sie kann mit besonderen Aufnahmegeräten und -materialien quasi in das Innere von Objekten hineinschauen und durch extrem kurze Belichtungszeiten Phasen von Bewegungsabläufen festhalten, die ohne den Fotoapparat nicht wahrnehmbar wären. Dadurch ist dem Fotoapparat als Werkzeug für den Maler eine besondere Rolle zugewachsen.“ Zitat Ende.

Das erklärt sehr gut den Zusammenhang zwischen Malerei und Photographie und auch, warum ein Maler nicht ohne Fotos auskommt, ein Photograph aber durchaus ohne Malerei leben kann 😉

Sigrid Ebert

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